Geschichte der Firma Hammer

1946 gründeten die Brüder Georg und Wilhelm Hammer die Firma Gebr. Hammer oHG und übernahmen aus dem elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb einen Lanz-Holzvergaser-Traktor, der dann für die ersten Transporte im Bereich Forstwirtschaft eingesetzt wurde:
Faserholz an die noch bestehenden Holzstofffabriken und Gerbrinde nach Reutlingen.
Die in 1946 -1948 durch Borkenkäfer befallenen Waldbestände mussten gelichtet werden. Für das Rücken des Holzes sind dann ein gebrauchter Traktor und ein gebrauchter Raupenschlepper bei der Besatzungsmacht erworben und nach langwieriger Reparatur eingesetzt worden.

1949 kam es zur Anschaffung des 1. gebrauchten LKW, der alsbald gegen einen anderen ausgetauscht werden musste.

1952 erwarb man den 1. Lastzug mit Konzession, übernahm Transporte für die FHHL und richtete einen Pendelverkehr ins Rheinland ein.

1953 erfolgte in Aachen der Erwerb eines Transportunternehmens und Gründung einer Niederlassung, deren Leitung

1954 Wilhelm Hammer übernahm. Die Transportkapazität ist immer mehr ausgebaut worden und

1961 entstand am Staudenweg eine Umschlaghalle mit Werkstatt und Wohnung, ferner wurde mit dem Transport von staubförmigen Gütern in Silozügen begonnen und in Aachen das bisherige zu kleine Mietlager auf ein firmeneigenes Grundstück verlegt.
Aufgrund eines Zementliefervertrages mit Heidelberg erstellte die Firma

1963 in Möhringen/Do. eine Umschlagstelle für Zement mit einer Kapazität von 100.000 Tonnen.

1970 ist für den schon vor Jahren begonnenen Erdbewegungs- und Abbruchbetrieb ein Gebäude errichtet worden zur Wartung und Reparatur von Baumaschinen.
Einem Vertrag mit dem Salzwerk Stetten zufolge erstellte man auf dem Betriebsgelände Stauden

1975 eine Lagerhalle für Streusalz, um den oberschwäbischen Raum beliefern zu können.
Aus Haftungsgründen trennte sich der Erdbau von der Stammfirma und die
Hammer Erd- und Rohrleitungsbau GmbH & Co. KG
entstand als selbstständige weitere Firma.
Die expandierende Tendenz ließ nach (allgemeine wirtschaftliche Rezession) und man sah sich veranlasst, die vorhandenen Betriebsabteilungen noch mehr zu rationalisieren und deren Bestand zu festigen.

1981 beschäftigte die Unternehmung rund 80 Mitarbeiter und erbrachte mit 40 Lastzügen Transportleistungen in fast allen Verkehrssparten im In- und Ausland.